The Government of the Grand Duchy of Luxembourg

Prozess

Schwätz mat! D’Zukunft vun eiser Altersofsécherung

Informieren Sie sich hier über den Ablauf des Konsultationsprozesses, die Beteiligungsformate und die Ergebnisse der Diskussionen.

Ablaufplan des „Schwätz mat!“-Prozesses

Der Konsultationsprozess - Worum ging es?

Mit der geplanten öffentlichen Debatte zur Absicherung der Altersvorsorge widmete sich die Regierung des Großherzogtums Luxemburgs unter Federführung des Ministeriums für Gesundheit und soziale Sicherheit einem Thema, das den Alltag der Menschen unmittelbar betrifft und zugleich von einer hohen Komplexität geprägt ist. Insofern waren eine frühzeitige inhaltliche Einbindung der relevanten Akteursgruppen und der Bürger, sowie eine gut geplante Kommunikation und transparente Informationskampagne unerlässlich. 

Was waren die Ziele des Prozesses?

Übergeordnetes Ziel des Konsultationsprozesses war eine sachliche und transparente Diskussion in der Experten, Zivilgesellschaft und Bürger eingebunden wurden. Ein weiteres Ziel war die transparente Information über die Absicherung der Altersvorsorge, sowie über den inhaltlichen Stand der Diskussionen während der verschiedenen Etappen des Prozesses.  

Kurz erklärt

Mit „Schwätz mat!“ startete das Ministerium für Gesundheit und soziale Sicherheit einen breiten Beteiligungs- und Konsultationsprozess zur zukünftigen Absicherung der Altersvorsorge.

Was ist „Schwätz mat!“?

„Schwätz mat!“ war ein umfangreicher Informations- und Konsultationsprozess zur Zukunft unserer Altersabsicherung. In zwei Phasen wurden Bürger und alle Interessierte, sowie Expertengruppen der Zivilgesellschaft eingebunden. Der Fokus lag dabei auf einer transparenten Information und sachlichen Diskussion.

Wer war am Prozess beteiligt?

Das M3S (Ministerium für Gesundheit und soziale Sicherheit) führte den Austausch mit Experten aus der Zivilgesellschaft. Darüber hinaus wurden Anregungen und Ideen von Bürgern gesammelt und ausgewertet.

Wie konnte ich mich beteiligen ?

Die breite Öffentlichkeit erhielt die Möglichkeit über diese Plattform ihre Meinung einfließen zu lassen. In der ersten Phase konnten Bürger über das Mitmachen-Formular ihren Beitrag einsenden. Die Auswertung der Beiträge finden Sie hier. In der zweiten Phase wurden konkrete Fragen auf der Plattform gestellt, die sich thematisch an den jeweiligen Themen der Expertengruppen orientierten. Diese Konsultationen startete Mitte Februar 2025. Die Auswertung der Beiträge finden Sie hier.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die Einreichungen der Konsultationsphase wurden Ende 2024 ausgewertet und in Form eines Berichts auf der Onlineplattform veröffentlicht. Die Ergebnisse bildeten für das Ministerium eine wichtige Basis für die Erarbeitung der inhaltlichen Grundlagen für die nächste Phase. Diese wurden im Februar 2025 vorgestellt. Zu Beginn der zweiten Phase wurde darauf aufbauend eine Online-Beteiligung durchgeführt. Die Erkenntnisse des gesamten Prozesses wurden im Abschlussbericht zusammengeführt und dienten als Grundlage für die weiteren politischen Entscheidungen.

Wie erfahre ich Neuigkeiten zum Prozess?

Auf dieser Plattform finden Sie die Dokumentation des Prozesses, die Ergebnisse der Beteiligung sowie den Abschlussbericht.

Phase 1: Grundlagen schaffen

04. Oktober 2024

Schartschuss für „Schwätz Mat!“

Start des Beteiligungsverfahrens, insbesondere der Phase 1.

Mehr Infos

04. Oktober bis 01. Dezember 2024

Konsultation der Öffentlichkeit

Oktober und November 2024

Stakeholder-Konsultationen

Hintergrundgespräche der Ministerin mit unterschiedlichen Stakeholder-Gruppen.

Phase 2: Standpunkte austauschen

Februar 2025

Online-Beteiligung für Öffentlichkeit

Im Online-Dialog konnten Bürger ihre Meinung zu den Themen Anpassungsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit des Rentensystems abgeben.

Frühjahr 2025

Arbeitstreffen der Expertengruppe

Vertreter aus Wissenschaft, Sozialpartnern und Zivilgesellschaft diskutierten zentrale Herausforderungen und Reformoptionen für das Rentensystem. Die Ergebnisse wurden dokumentiert und veröffentlicht.

02. Juli 2025

Abschluss und Präsentation der Resultate

Acht Monate lang diskutierte Luxemburg über die Zukunft des Rentensystems – mit klaren Orientierungen für die kommenden Anpassungen.

Die Formate des Konsultationsprozesses

Während der zwei Phasen von „Schwätz mat! D’Zukunft vun eiser Altersofsécherung“ wurden unterschiedliche Formate der Information und Beteiligung eingesetzt. Den Auftakt bildete eine Pressekonferenz am 4. Oktober, die über den weiteren Prozess informierte.

Online-Plattform

Die Onlineplattform „Schwätz mat!“ ist eine digitale Informations- und Beteiligungsplattform. Hier sind wichtige Informationen zum Rentensystem und Hintergrunddokumente zum Thema zu finden. Außerdem werden auf der Plattform fortlaufend aktuelle Meldungen veröffentlich sowie die Online-Konsultation der ersten Phase und die Online-Beteiligung der zweiten Phase umgesetzt.

Expertenrunden

Im Frühjahr wurden in drei thematischen Expertenrunden zentrale Herausforderungen und Reformoptionen für die Zukunft des Rentensystems diskutiert. Die Ergebnisse sind auf dieser Plattform dokumentiert. 

 

Mehr Infos zu:

Abschluss des Prozesses

Den Abschluss des Konsultationsprozesses bildeten eine Abschlusspräsentation sowie ein Abschlussbericht. Neben den Ergebnissen, die als Grundlage für die zukünftige Absicherung unserer Altersvorsorge herangezogen werden, beinhalten diese eine transparente Zusammenfassung des bisherigen Prozesses und seiner Meilensteine sowie einen Ausblick auf die zukünftige Vorgehensweise. Mehr Infos zu den Auswertungen

Koalitionsvertrag: der gesellschaftliche Konsens als Leitprinzip

Aus der technischen Bilanz des Rentenversicherungssystems vom 26. April 2022 geht hervor, dass der derzeitige Beitragssatz von 24% (3x8%) nicht ausreichen wird, um das Volumen der jährlichen Renten ab dem Jahr 2027 zu bezahlen. Aus diesem Grund sah das Koalitionsabkommen 2023 – 2028 vor, „eine umfassende Konsultation mit der Zivilgesellschaft über die langfristige Tragfähigkeit unseres Rentensystems" durchzuführen, dies mit dem Ziel „einen Konsens darüber zu finden“ (S.101).

Basis für die Debatte zur zukünftigen Absicherung der Altersvorsorge war ein breit gefächerter Beteiligungsprozess in mehreren Phasen mit Einbeziehung von sowohl Experten u. a. der Zivilgesellschaft, als auch von Bürgern. 

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